Montag, 19. Juli 2010

elfter Tag - Akureyri

Strahlend blauer Himmel. Traumtag um eine Autotour zu unternehmen.

Goðafoss

Erstes Ziel war wieder Godafoss. Ein Traum bei dem Wetter. Ich glaube die Bilder sprechen Bände. Und vor allem Zeit so viel ich will.

sculpture

Weiter nach Myvatn und dann zum Krater Hverfjall. Dort oben bin ich einmal auf dem Kraterrand herum gelaufen bei einer tollen Aussicht auf die Umgebung.

Hverfjall

Der Krater entstant vor ca. 2500 Jahren als sich Lava über einen See schob. Durch die Wasserdampfexplosionen entstanden um Myvatn dann diese Krater. Somit also kein richtiger Vulkan. Im Krater haben in den 60er Jahren auch die Apollo Astronauten teilweise trainiert.
Nächster Halt war bei den Sulfataren in Hverir. Beißender Schwefelgeruch ringsherum, bubbernde Schlammlocher und und heiß dampfende Sulfatare.

sulfatar

7797.jpg

In der Nähe vom Krafla Power Plant habe ich noch eine kleine Wanderung über das große Lavafeld unternommen. Wenn mich nicht alles täuscht dann entstand dieses in den 80er Jahren.

river of lava

pure energy
Krafla Power Plant

Über den kleinen Walfangort Husavik ging es zurück nach Akureyri.

Fjord by Húsavík
Kurz vor Husavik mit Blick auf die Bucht


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Sonntag, 18. Juli 2010

zehnter Tag - Akureyri/ Goðafoss/ Dettifoss / Krafla

Die Bustour "Juwels of the North" versprach einen guten Überblick über den Norden Islands zu geben. Leider war das Wetter bewölkt, obwohl der Wetterbericht sagte, dass es aufklaren würde.

Der erste Stop war in Goðafoss. Ich empfand es etwas entäuschend, da nur eine halbe Stunde zu Verfügung stand.
Goðafoss
Goðafoss

In den Bus gehezt wurden wir weiter nach Myvatn gefahren. Myvatn ist ein sehr flacher See. Der Name (Mückensee) kommt daher, dass einmal im Jahr Millionen von Mücken die Umgebung heimsuchen.

Lake of Mývatn

Der Tourguide meinte, dass wenn man seinen Mund dann aufmachen würde, hätte man Proteine für den halben Tag. Die Mücken-Saison war zum Glück schon vor bei.
So lästig diese Mücken auch sein mögen, so essentiell sind diese für den Fisch- und Entenpopulation.


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In einem anderen Bus fuhr ich zum Dettifoss, der größte Wasserfall im Nordosten Islands. Die Fahrt dorthin schien ewig zu dauern (ca. 1,5 Stunden) und führte durch karge Felslandschaften.

Dettifoss
85 Megawatt setzen die herabstürzenden Wassermassen frei

Und dann waren wir endlich da und hatten auch endlich Ruhe das Gebiet zu erkunden, denn die Rückfahrt war erst in einer Stunde.
Von weitem konnte man schon das grollen der Wassermassen hören.

heavy curtain
Dettifoss ist auch der größte Wasserfall Europas

Die Landschaft um den Dettifoss besteht eigentlich ausschließlich aus grauem rechteckig geformten Steinklötzen. Interessant fand ich, dass es hier auch einen Campingplatz gab (sehr einfach und rustikal allerdings).

cubicals

Auf den Rückweg nach Akureyri gab es noch einen kurzen Stop bei dem Vulkansee Viti. Der Farbkontrast von dem roten Gestein und dem türkis-farbigen Wasser war wie nicht von dieser Welt. Überhaupt wandelt sich die Landschaft hier im Norden. Von saftig grünen Fjorden bei Akureyri zur grau schwarzen Vulkanlandschaft bei Myvatn oder die grauen Felsen bei Dettifoss.

blue
Vulkansee Viti

Nach der Bustour entschloss ich mich für die letzten zwei Tage noch ein Mietauto zu gönnen. Für ca. 300 € ist man mit einem kleinen Toyota dabei. Aber ich wollte unbedingt die Gegend ganz unabhängig genießen und am übernächsten Tag mit dem Auto dann nach Reykjavik zum Flughafen fahren.

Samstag, 17. Juli 2010

neunter Tag - Hveragerði/ Akureyri

Am Freitag um 08.45 Uhr stieg ich in den Bus mit Ziel Akureyri. Die Straße führt direkt durch das Hochland von Island.


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Erster Halt war in Geysir (B). Dort ist einer der berühmtesten isländischen Wasserfontänen der Strokkur. Dieser schießt eine über zwanzig Meter hohe Wassersäule in die Luft.

Geysir
"In Island gibt's warme Kassierer" - Badesalz

Nach 30min ging es weiter und es gab einen weiteren Halt in Gulfoss einer der bekanntesten und größten Wasserfälle Islands.

Gulfoss
Gullfoss

Gulfoss

Vor Hveravellir hatten wir noch einmal die Gelegenheit das Hochland zu genießen. Naja, es war kühl und sehr windig.

Panorama from the Kjöllur route through the highlands
Das Hochland irgendwo zwischen (B) und (C).


In Hveravellir machte der Bus eine Stunde Pause. Genügend Zeit sich hier um die heißen Quellen herum die Beine zu vertreten. Überall roch es nach Schwefel. Mitten in der erkalteten Lavalandschaft stand eine nicht mehr benutze kleine Schaaffarm.

Highlands
Die kleine verlassene Schaaffarm ist rechts im Schwefelnebel zu sehen

Old Sheep Farm in The Lava Fields

Hot Pools
Man konnte sogar wenn man wollte sich dort auch noch einige Minuten in den Hotpools entspannen

End of The Highlands
Kurz bevor das Hochland endet am Blöndulón See

In Akureyri erntete ich von der Dame in der Touristinfo ziemlich ungläubige Blicke als ich nach einem Zimmer oder Schlafsackunterkunft erkundigte. Es fand sich dann doch noch eine SSU.


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Im Bautinn gab es heute mal was anständiges zu Essen. Fischsuppe, gemischte Fischplatte und zum Nachtisch Schokokuchen mit Cappuccino.

Bevor es in die Heia ging hab ich mich noch ein bisschen mit einem französischen Päarchen unterhalten, dass ich in der Unterkunft noch getroffen habe. Ansonsten war diese aber komplett leer was sehr angenehm war.

Freitag, 16. Juli 2010

achter Tag - Þórsmörk/ Hveragerði

Heute hieß es Abschied nehmen von dem wundervollen Þórsmörk. Mein Kollege hatte recht. Hier gibt es die schönsten Trails (wahrscheinlich auf der ganzen Welt). Als Zwischenstop zum ausruhen habe ich mir den kleinen Ort Hveragerði ausgesucht und um 08.30 Uhr ging es dann los.


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Nachdem ich mich auf dem Campingplatz in Hveragerði eingerichtet hatte hieß es erstmal Wäsche waschen (die Campingplätze in Island sind übrigens alle ziemlich gut ausgestattet), Essen besorgen, Kochen und dann ausruhen.

giant from a forgotten age


Am Spätnachmittag wanderte ich zu den natürlichen Hotpools auf einem kleinen Berg, die mir von der Besitzerin des Campingplatzes empfohlen wurden.

The Way to the Hot Springs at Hveragerði


Auf dem Weg zu den Pools habe ich eine deutsche Familie getroffen. Diese nahm mich danach mit dem Auto wieder mit zum Campingplatz. Sehr nett.

Die Hotpools waren großartig. Es ist schon ziemlich cool um 22.00 Uhr auf einem Berg zu sein und im ca. 40 Grad heißem Wasser zu chillen.

Donnerstag, 15. Juli 2010

siebter Tag - Þórsmörk

An diesem Tag machte ich mich auf in Richtung Krossárjökull. Der Weg führte durchs Slyppugil Tal, am nördlichen Rand des Eggjar und Tindfjöll entlang und schließlich über den Tröllakirkja nach Westen zum Tindfjallaslétta (550m).

Tolkiens' Dream
Irgendwie habe ich immer den Eindruck in Mittelerde unterwegs zu sein.

Zwischen Tindfjallaslétta und dem Aussichtspunkt auf 742m machte ich auf einer Anhöhe Rast. Eigentlich wollte ich bis zum Aussichtspunkt weiter doch leider habe ich den Trail nicht mehr genau gefunden. Da das Gelände unwegsamer wurde und das Wetter umschlagen zu schien machte ich mich auf den Rückweg.

vulcan
Lavagestein

Am Tindfjallaslétta machte ich mich zum Abstieg nach Süden in das Krossá Tal. Nach ein paar hundert Metern war der Weg nicht mehr zu erkennen und ich musste per Intuition weiter nach unten. Teilweise war es etwas schwer durch das zwar nicht hohe aber sehr dichte Dickicht weiter zu kommen.

Krossá River

Endlich im Tal angekommen ging es Flußabwärts wieder in Richtung Campingplatz. Ich hatte nur noch einen Gedanken im Kopf: "Jetzt nen Bier".

SiM war auf Island
Ein bisschen München war immer dabei. Schlaflos in München ist ein Podcast von Anik Rubens aus München. Falls noch jemand ein Podcast sucht, einfach mal reinhören.


Den Wunsch ging in Erfüllung, denn in der Jugendherberge gab es auch einen kleinen Kiosk. Mit zwei Bier lag ich dann bei Nieselregen entspannt im Hotpot. "Es könnte nicht schöner sein".

Mittwoch, 14. Juli 2010

sechster Tag - Þórsmörk

Los ging es vom Campingplatz Húsadalur auf den kleinen Berg Valahnúkur. Großartige Aussicht auf das Króssa Tal. Am Aussichtspunkt traf ich noch auf drei holländische Rentner. Sie erzählten mir, dass sie vor 36 Jahren schon einmal hier gewesen sind und sie jetzt noch einmal das Gebiet ansehen wollten und wie es sich verändert hat über die Jahre.

Krossá
Auf der Rechten Seite kann man den von Staub bedeckten Eyjafjallajökull sehen.

Ich wanderte weiter nach Westen hinunter in das Langidalur Tal über den Fluss am Gluggahellir vorbei und dann in Richtung Eggjar.

Þorsmörk

Nach einer Pause am Eggjar machte ich mich wieder auf den Weg nach unten. Ziemlich steil, felsig und ab und an war Intuition gefragt wie es weitergeht, da die Wegmarkierungen entweder überwuchert waren oder einfach nicht auffindbar waren.

enjoying the sun
Kurz die Sonne genießen.

Interessant ist, dass sehr viel Vulkanasche die frische Vegetation bedeckt. Ich vermute, dass dies vom Eyjafjallajökull stammen muss.
Über das Tal machte ich mich an der Króssa entlang auf den Rückweg zum Campingplatz. Erst jetzt zog die Wolkendecke zu und es fing etwas an zu regnen.
Nach einem langen, anstrengenden aber sehr schönen Tag wird im Zelt gechillt und ausgeruht. Viel dunkler wird es übrigens auch nicht mehr.

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Dienstag, 13. Juli 2010

fünfter Tag - Skaftafell/ Þórsmörk

An diesem Tag machte ich mich auf den Weg nach Þórsmörk was frei übersetzt Thorswald heißt. Gefunden habe ich den Wald allerdings nicht. Die Wikinger haben es damals mit der Wiederaufforstung noch nicht so gehabt und machten aus dem bewaldeten Island das was man heute vorfindet, nämlich Birkenwälder die bis zur Schulter gehen. Folgender isländischer Witz macht dann auch Sinn: "Was macht man wenn man sich im isländischen Wald verirrt? Man steht auf."


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Coastline at Vík
Kurzer Stop in Vík

In Hvolsföllur gab es einen kurzen Zwischenstopp. In einem Supermarkt konnte ich meine Vorräte aufstocken, denn Þórsmörk liegt in einem sehr abgelegenen Tal.

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Nein, obwohl wir die Klappen ausgefahren hatten ist er nicht geflogen, auch wenn er Flybus hieß.

Nach Seljalandsfoss wurde mir klar warum die Fahrt in einem aufgestockten Hochlandbus weiterging, denn die asphaltierte Straße hörte bald auf und wurde immer rustikaler.

bus to Þórsmörk

Auch wurde der Weg regelmäßig durch Fuhrten durchkreuzt.

Bevor wir den Zeltplatz erreichten gab es noch einen kurzen Stop beim unaussprechlichen Vulkan Eyjafjadlajökull. Hier gibt's ne kleine Anleitung wie man's ausspricht. Dieser hatte den Flugverkehr in Europa Anfang 2010 für über eine Woche lahm gelegt.

Eyjafjadlajökull

Wirklich aktiv war aber nichts mehr. Aber die Auswirkung der Eruption konnte ich die nächsten Tage deutlich in der Umgebung sehen.

Die letzte Fuhrt die wir mit dem Bus durchquerten war ziemlich tief. Mit einem Lada Niva als Mietwagen wäre ich da nicht hindurchgefahren.

Der Campingplatz besteht aus einem sehr großen und einen etwas kleinerem wo noch jede Menge frei war. Zusätzlich gibt es eine Jugendherberge und noch Hütten zum mieten. Direkt am kleineren Campingplatz gab es noch einen kleinen Hotpool. Egal. Zelt aufbauen, noch was essen und dann in die Heia.

Montag, 12. Juli 2010

vierter Tag - Skaftafell

Bei bewölktem Himmel machte ich mich auf den Weg zum Morsárlón. Einem kleinem See am Ende einer Gletscherzunge.


Skaftafell Wanderung zum Morsárlón auf einer größeren Karte anzeigen

Den Weg führte am Berg entlang und durch das Morsár Tal zum See. Dank des nicht perfekten Wetters kam ich ganz alleine und ungestört an dem kleinen See an.

adventure



Die treibenden Eisschollen im Wasser, das knacken des Gletschers das durch das Tal noch verstärkt wurde und die Einsamkeit machten diesen Moment unbeschreiblich schön.

Zurück ging es dann über die Skaftafellheiði (den Buc­hstaben ð bekommt man übrigens mit Alt + 208) zum Svartifoss.

Svartifoss

Die dortigen sechseckigen Felsformationen treten bei gleichmäßiger Abkühlung von Lava auf. Das ganze nennt man dann Basalt. Man sollte sich von dem Foto nicht täuschen lassen, da ging's zu wie nochmal was aber irgendwann gab es doch ne Möglichkeit keinen vor der Linse zu haben.

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Die rechte Ferse tut wieder weh und ich mache mir Sorgen, dass es in Þ6rsmörk noch schlimmer werden könnte.

Sonntag, 11. Juli 2010

dritter Tag - Reykjavik/ Skaftafell

Mit dem Bus fuhr ich um 08:30 Uhr in Richtung Skaftafell, entlang an der Küste Richtung Süden.


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Es gab zwei Stops bei den Wasserfällen Seljalandfloss (B) und Skógarfoss (C). Dieser ist angeblich Islands schönster Wasserfall. Meiner Meinung nach schwierig festzustellen, da Wasserfälle in Island an jeder Ecke zu sein scheinen. Aber Skógarfoss war wirklich beeindruckend.

Skógarfoss (waterfall)
Skógarfoss

Die Isländer verbinden gerne mystischen Aberglauben oder Legenden mit ihrer Landschaft. Was dazu führt, dass bei/ in/ unter oder hinter einem Wasserfall immer ein großer goldener Schatz oder etwas ähnliches vermutet wird. Hier ein kleiner Auszug von einem Schild, was beim Skógarfoss stand:
Legend has it that Þrasi, the Viking who settled in Skógar, hid a chest of gold behind the waterfall. Later, a young lad attempted to retrieve the treasure, but only managed to grasp a ring on the side of the chest before it disappeared once more.
Der Camping Platz in Skaftafell liegt direkt am Rand des Vatnajökull, dem größten Gletscher Nordeuropas. Ein Anblick der mich wirklich geplättet hat.
Vatnajökull
Erstmal hieß es Zelt aufbauen und den Gaskocher das erste Mal in Betrieb nehmen. Dann als kleines Mittagessen gab's Tütenspargelsuppe. Naja gibt schlimmers. Nachdem der Nieselregen vorbei war ging es raus. Richtung Westen ging's nach Sjónarsker zum Aussichtspunkt.

Skaftafell

Von dort ging es runter in das Morsárdalur Tal und dem Fluss Morsá entlang zurück zum Campingplatz.

The Glacier

Im der Touristeninfo decke ich mich noch mit Infomaterial und einer kleinen Karte für ein paar Euro ein. Dort gibt es auch eine kleine Ausstellung/ Museeum über die Gegend von Skaftafell.
Unter dem Gletscher Vatnajökull liegen einige der größten Vulkane Islands die zum Grímsvötn Vulkansystem zählen. 1996 brach der Gjálp Vulkan unter der Eisdeck aus. Die dadurch entstandene Flutwelle richtete im Morsárdalur Tal erheblichen Schaden an. Mehrere Brücken wurden durch die Fluten und Haus große Eisblöcke zerstört.

Meine rechte Ferse fängt an weh zu tun. Das beschäftigte mich dann noch die halbe Reise. So wie es aussah war es eine Kombination aus Antibiotika, das ich noch ein paar Tage wegen einer Mandelentzündung nehmen musste und wahrscheinlich einer Überdehnung der Ferse. Deswegen Abendessen, Schlafsack und Augen zu obwohl es immer noch Tag hell ist (22.30 Uhr).

Samstag, 10. Juli 2010

zweiter Tag - Reykjavik

In der Früh gab's in einer kleinen Bäckerei Frühstück mit Thorsten, Gertrude und ihrer gerade erst aus Kanada angekommen Freundin Haruka. Alle drei hatten wieder eine Tagestour vor sich, aber wir wollten uns gemeinsam am späten Nachmittag in der Blauen Lagune treffen.

Nachdem ich mir in der Tourist-Info jede Menge Material mitgenommen hatte musste ich mich erstmal entscheiden in welche Richtung ich wollte. Ich entschied, dass das erste Reiseziel Skaftafell werden sollte.

Also ging es zum BSI Busterminal für das Busticket. Reykjavik Excursions hatte das beste und flexibelste Angebot. Mit dem Beautiful South Passport kann man von jeder Haltestelle hin und zurück fahren so wie man will.

Da das Wetter nicht so überragend war stattete ich dem Saga Museum für ein bisschen isländische Geschichte einen Besuch ab.

Danach wurde in einem Cafe Kofi Tómasar frænda in der Laugavegur entspannt. Sehr gute Schokotorte übrigens.
small café in Reykjavik

Am späten Nachmittag ging es dann in die Blaue Lagune.
The Blue Lagoon

 Die in Isländisch auch Bláa Lónið genannt, ist ein geothermales Freibad. Die weißen Mineralien und Salze sind gut für die Haut und bei dem 40° warmem Wasser lässt es sich hervorragend entspannen.

blue lake

Am Abend waren wir, Gertrude, Haruka, July (war die Zimmergenossin von Gertrude und Haruka) und noch einem Australischen Päarchen ins Tapas Barrin. Hier gibt es Tapas allerdings mit isländischen Spezialitäten wie Wal oder Puffin.
Ich entscheide mich allerdings für die nicht so exotische Variante mit Lobster, Huhn und Lamm. Wal und Puffin probiere ich aber bei den Mädls. Wirklich gut war's aber nicht. Man muss halt nicht alles kochen, aber das sind wahrscheinlich die Wikinger-Gene bei den Isländern.

Freitag, 9. Juli 2010

erster Tag - München/ Island Reykjavik

Am 08. September ging es Nachts von München in Richtung Island. In meiner Schusseligkeit hatte ich meine erste Unterkunft in Reykjavik erst vom 09. auf 12. gebucht. Zum Glück hat mich meine Sitznachbarin (eine nette Österreicherin) auf die Idee gebracht zu versuchen, ein Zimmer in dem Backpacker zu bekommen, wo auch sie übernachtet.

Um ca. Mitternacht setzte der Flieger in Keflavik auf der Landebahn auf. Dann ging es mit dem Bus weiter in das ca. 50km entfernte Reykjavik. Sehr komisch war, dass die Sonne wieder aufging und es eine Morgenstimmung war, die man bei uns im Sommer erst um fünf Uhr in der Früh hat.
Im Backpacker gab's zum Glück noch ein Bett für mich. Schnell rein ins Zimmer und endlich hinlegen und ein paar Stunden Schlaf bekommen.

Mittags ging es dann erst mal in mein gebuchtes Gästehaus, dem Domus Guesthouse. Eine kleine unauffällige Pension. Die Zimmer sind einfach und war für meinen Anspruch voll ausreichend. Es liegt relativ nahe am Zentrum und die Laugavegur, die eigentliche Hauptstraße von der isländischen Hauptstadt.



Hier gibt es verschiedene Cafés, Bars, Mode und Touri-Geschäfte. Am Abend haben dort auch einige Clubs auf.

summer in Reykjavik


Den Tag über habe ich mir dann Reykjavik ein bisschen angesehen. Sehr überschaubar und wirklich viel gibt es nicht zu entdecken. Das interessanteste war die Laugarvegur. Abends war ich dann noch mit Gertrude und Thorsten, den Gertrude bei ihrer Tagestour kennengelernt hat was essen. Mit Thorsten war ich dann noch ein Bierchen in einer kleinen Bar trinken. Nicht wirklich das günstigste in Island, aber es ging noch teuerer wie ich erfahren sollte. Danach sind wir noch an die Küste gegangen und haben dort den Sonnenuntergang genossen.

midnight sun

Samstag, 20. März 2010

Angsters Inc. | first concert

German Angst Angsters Inc. hatten am 18. März ihr Bühnendebüt im Feierwerk in München.

German Angst German Angst German Angst

German Angst

Der Musikstil lässt sich simpel mit gutem alten Rock'n Roll beschreiben und Kostproben gibt es auf ihrer Homepage http://www.angstersinc.com/ von ihrem ersten Album There Is No Place Like Hell.

Weitere Bilder gibt es wie immer auf meiner flickr page

Montag, 8. Februar 2010

"Gratuliere. Es ist ein Blog"

Wenn ich jetzt nur wüsste, was ich damit anfangen soll... Was soll ich schreiben? Heute nicht mehr allzu viel. Good night and stay tuned