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Dienstag, 1. Oktober 2013

"Ein Glass Wasser, bitte."

So, dass war sie, die vorerst letzte Bar-Tour durch München. Die Idee kam auch noch sehr spontan am Vorabend im Zephyr bei meiner Abschiedsfeier. Ein Freund meinte wir sollten am nächsten Abend eine Route abstecken. Wie es mit solchen alkoholisierten Einfällen nun mal ist sind diese am nächsten Morgen nicht ganz so glorreich wie man sie in Erinnerung hatte. Aber gegen 1800 Uhr kam dann wieder die Energie und die Lust nach einer letzten Runde durch die Münchner Barlandschaft.

Barroom

Erster Treffpunkt war der Barroom in der Milchstraße. Diese winzig kleine Bar vermittelt einem das Flair zur Zeit der Prohibition wo man von einem guten Freund einen Tipp und das Losungspasswort  bekommen hat. Und winzig ist hier nicht übertrieben. Wenn's hochkommt finden hier 10 Personen Platz. Wer zu spät kommt wird freundlich aber bestimmt von Barmann Emanuele in das Negroni umgeleitet. Nach einem Ti Punch war dies auch unser nächstes Ziel.

Negroni

Motto unserer Bar-Tour war ein Drink pro Bar und nicht vergessen ein Glass Wasser dazuzubestellen.
Im Negroni (nicht zu verwechseln mit dem Negroni Club) gibt es neben Cocktails von Barinhaber Michele auf gute italienische Küche.
Ich entschied mich für einen Victoria Station. Dieser steht nicht auf der Karte und ist ein schöner frischer Gin Drink mit Koriander und Basilikum. Das ganze natürlich mit einem Glas Wasser gepaart.
Leichter Hunger kam bei uns beiden auf und da wir mit unseren Drinks auch schon am Ende waren hieß es auf zur nächsten Bar.

Bar Gabanyi

Seit ca. einem Jahr gibt es diese Bar jetzt in der Barmann Stefan Gabanyi das Zepter in der Hand hat. Die Bar ist geräumig mit dunklem Holz und falls es das Wetter zulässt kann man auf der kleinen Terrasse seine Drinks genießen. Neben Flüssigem gibt's auch ca. Fünf verschiedene Gerichte. Bei mir wurde es ein Gemüseeintopf mit Debreziner. Den Drink dazu habe ich leider vergessen. Geschmacklich war er herb und erfrischend lecker. Wer eine gute und gemütliche Bar in der Nähe des Goetheplatzes sucht wird hier definitiv fündig und die Jungs hinter dem Tresen und in der Küche verstehen ihren Job. Somit ist das Gabanyi mein neues Highlight in der Münchener Barlandschaft.

Gamsei die Showbühne

Nachdem Barmann Lukas aus dem Zephyr mir diese Bar am Vortag empfohlen hatte war das unser Nächster Stop. Das Gamsei ist genau das Gegenteil was man von einer Bar erwartet. Im ersten Moment hat man eher das Gefühl in einer Showküche oder in einem Retroladen zu stehen. In der Mitte des Raumes stehen parallel zwei Theken zueinander. Links und Rechts davon befinden sich kleine Tribünen. Falls man auf diese geht heißt es Schuhe aus und falls man will Hausschuhe an. Zutaten oder Equipment sind nicht zusehen und werden entweder aus einem Hinterraum oder aus Schubladen gezaubert und danach sofort wieder versteckt. Die Karte zeigt nur fünf Cocktails mehr gibt es nicht. Allerdings wechselt die Karte jede Woche. Hier ist klar: Der Drink und das Genießen dieses stehen absolut im Mittelpunkt. Beim aufmerksamen Beobachten der Zubereitung bekommt man ein selbstgemachtes Tonic und kleines Amuse-Gueule gereicht. Anscheinende werden alle Zutaten (bis auf Alkohol nehme ich an) in Eigenproduktion hergestellt. Das erklärt auch den Preis von ca. 18 € pro Drink und einem deutlich wird, dass man hier sicherlich nicht den ganzen Abend weilen wird. Der Rum-Topf Drink den ich hatte war hervorragend und hatte eine leicht weihnachtliche und frische Note.
Alles in Allem ist ein Besuch im Gamsei eine Cocktailerfahrung der anderen Art ob allerdings das Konzept der Show-Cocktail-Bühne hinter großer Glassfront im Glockenbachviertel sein Publikum findet wird man allerdings sehen müssen.

Bar Reichenbach jetzt ohne Klingel

Die Exklusivität ist gefallen, denn die Klingel am Eingang ist weg. Irgendwie hat mich das auch nicht verwundert, denn vorher war es immer sehr überschaubar die paar Male wo ich im Bar Reichenbach war. Ebenso haben sich die Preise etwas dem üblichen Durchschnitt in München angepasst und somit steigt diese Bar in meiner Empfehlung deutlichund nicht nur weil Barmann Bill Fehn hier im Moment in der kleinen hinteren Bar Freitag und Samstag den Shaker schwingt. Das einzig störende: die Musik ist einfach oft zu laut. Ich will Bar-Atmosphäre, keine Disse! Als Drink gab es bei mir einen... äh... ist mir leider auch entfallen. Ich kann mich aber noch den Salbei Smash von meiner Bar-Tourbegleitung erinnern und dieser war sehr gut. Frisch, zitronig und mit kräftigen aber angenehmen Salbeigeschmack.

Couch Club der Absacker

Für einen Absacker ging es dann zum Couch Club. Hier gab's einen Gin Tonic, denn nach vier Cocktails und eintretender Müdigkeit ist was einfaches für den Gaumen gefragt. Empfohlenes Tonic und Gin passten hervorragend zusammen und bildeten einen guten Abschluss. Ein älteres Review zum gibt's hier noch.


Samstag, 9. Juni 2012

Eiszeit

Ja, auch wenn bei uns in München das Wetter wieder sehr wankelmütig ist sollte man sich auf keinen Fall die Lust auf Eis vergraulen lassen. Und falls ihr mal in der Nähe der Synagoge (St.-Jakobs-Platz) in seid holt euch doch ein paar Kugeln belgisches Eis bei Le Charrois. Kleiner Tipp: das weiße Schoki-Eis ist der Wahnsinn!

Finden tut ihr den Laden hier:

Montag, 30. April 2012

Bar Reichenbach

Wenn man vor den dunklen und verspiegelten Scheiben steht, keinerlei Schild einem sagt ob man richtig ist und nur eine kleine Klingel vorfindet, dann glaubt man kaum, dass hier mal das ehemalige K&K war. Das ganze setzt sich in der Inneneinrichtung fort. Nichts deutet mehr auf einen schmuddel Club hin. Sehr noble und schlichte Einrichtung der es aber an angenehmer Atmosphäre nicht fehlt.
Die Karte ist übersichtlich, aber die Barkeeper können auch andere Wünsche des Gastes erfüllen oder diesem, wenn er etwas unschlüssig ist etwas empfehlen.
Die Drinks, die ich hatte waren alle qualitativ hochwertig, mit frischen Zutaten und geschmacklich sehr gut (The Secret Cocktail, Ginger Gin Fizz).
Die Preise lassen einen allerdings erst einmal schlucken, denn mit 12,50 pro Cocktail ist das dann doch die sehr gehobene Klasse zumal auch die Größen der Drinks kleiner sind als in anderen guten Bars, wie dem Zephyr, der Lux Bar oder The B-Bar.
Bestens zu empfehlen, wenn man noch geschäftlich mit ein paar Kunden unterwegs ist oder wenn Geld keine Rolle spielt.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Takumi

Das Takumi ist ein einfaches japanisches Nudelrestaurant. Die Einrichtung ist schlicht und modern mit einer einsichtbaren Küche. Alles in allem also eine angenehme Atmospäre.


Neben verschiedenen Ra-men Suppen gibt es noch ein paar kleine Vorspeisen und Desserts.

Ich hatte gebratene Gyosa (Teigtaschen) als Vorspeise und Gomoku Ra-man als Hauptgericht. Beides war ausgesprochen lecker und man wir ohne Probleme satt.

Die Preise sind fair (Hauptgerichte liegen bei ca. 10-12€) und es gibt auch eine Mittagskarte.

Fazit:
Das Essen ist sehr gut und Service freundlich. Wer mal was Neues asiatisches probieren will sollte hier unbedingt mal hin. Ich kann auch das japanische Kirin Bier empfehlen (Pils).


Montag, 24. Oktober 2011

Couch Club

Der Couch Club ist eine neue Bar im Glockenbachviertel. Zu finden in der Klenzestrasse 89.


Größere Kartenansicht

Gleich wenn man hineingeht sieht man die große Bar die fast auf die gesamte Länge gestreckt ist. Die Einrichtung ist nett und recht gemütlich mit Couchen, Wohnzimmertischen und passenden Hockern dazu. Typisch fürs Golckenbach im Stile der 70er Jahre.

Die Bar rühmt sich mit einer großen Gin-Auswahl aber auch andere gute Spirituosen sind zu finden. Die Drinks (ich hatte einen Alabama Fizz und einen Gimlet mit Tenquerary Ten) sind gut aber nicht vergleichbar mit Bar Room, Zephyr oder B-Bar. Dafür gibts leckeres Tegernseer vom Fass und absolutes Highlight: es gibt nen Kickertisch. Deswegen würde ich es mehr als nette Kneipe mit Atmosphäre als wie eine Bar bezeichnen. Und für den Hunger gibts eine gute Pizza (kein Tiefkühlscheiss, sondern selbstgemacht).

Kurz gesagt: Genau das richtige, wenn man nen netten Feierabend mit ein paar Freunden genießen möchte.